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Love Afrika Konferenz

Vom 3. bis 6. August hat bei uns auf der Base die alljährliche Love Afrika Konferenz statt gefunden. Dieses Jahr war Joel für die gesamte Logistik zuständig. Dazu gehörte das Organisieren von acht verschiedenen Zelten für Kinderprogramme, Ausstellung, Unterkunft und Registration. Was in der Schweiz nicht so eine grosse Sache ist, kann hier schon sehr Zeit- und Energieaufwendig sein. Bereits Wochen vor der Konferenz hat sich Joel an verschiedenen Orten nach den gewünschten Zelten erkundigt, um sie zu reservieren. Dies bedeutet aber noch nicht, dass sie dann auch verfügbar sind. So hat er etwas mehr als eine Woche vor der Konferenz erfahren, dass das grösste Zelt nicht verfügbar ist, da es leider abhanden gekommen sei - ausgeliehen und nie zurückgekommen. So wurde kurz etwas geschwitzt, gebetet und nach einer neuen Lösung gesucht. Dankbar waren wir als wir über Beziehungen zu einem neuen Zelt kamen. Dieses wurde sogar für uns aufgestellt und wieder abgebaut. Es kostete etwas mehr, sparte Joel dafür einiges an Arbeit ein. Dies war die grösste Panne. Ansonsten durften wir Gottes Segen und Führung in allen Vorbereitungen und durch die Konferenz sehen. Es war ein intensives, aber tolles Wochenende.

An der Konferenz haben ca. 850 Leute teilgenommen. Vier davon haben bei uns übernachtet, was sich als grosser Segen für Jael herausgestellt hat. Zwei dieser vier waren sofort von unseren Kids umschwärmt und haben gerne ab und zu mal ausgeholen wenn Jael alleine war mit den Kindern.

Kinderprogramm wurde erst ab drei Jahren angeboten. So war Elina zuerst die einzige, die teilnehmen durfte. Da nebst Jael noch viele andere Mütter kleine Kinder hatten, die nur knapp unter drei waren, haben sie arrangiert, dass sie sich gegenseitig mit den Kleinen aushelfen. So haben alle mal ne kinderfreie Pause erhalten.

Wieder einmal war es spannend viele neue Leute zu treffen und kennen zu lernen. Dennoch ist es immer etwas enttäuschend, da man jemanden trifft und nach ein zwei mal reden auch schon wieder verabschiedet. Die Zeit ist so kurz und so gefüllt, da bleibt leider nicht viel Zeit um wirklich jemanden kennen zu lernen. Umso schöner ist es aber Leute zu treffen, welche auch in vergangenen Jahren schon da waren.

Und jetzt ist Ruhe nach dem Sturm. Heute sind über 100 Leute von der Base zum Flughafen gereist. Alles ist wieder abgeräumt und die Base wirkt ziemlich tot nach dem vollen Wochenende.

Fotos dazu findest du hier.